Hypnose

Hypnose

Hypnose leitet sich ab vom griechischen Wort "hypnos", das Schlaf bedeutet. Doch Hypnose ist keineswegs ein von aussen erzeugter Schlaf, sondern ein natürlicher Zustand, den wir alle kennen, sei es bei Tagträumereien, beim Fernsehen oder kurz vor dem Einschlafen oder Aufwachen.

Laut Definition ist Hypnose die Umgehung des kritischen Faktors des Bewusstseins und die Etablierung von selektivem und akzeptablem Denken.

Trotzdem kann eine Veränderung im Unterbewusstsein immer nur erreicht werden, wenn das Bewusstsein und hauptsächlich unser Gefühl mit einer Suggestion einverstanden ist.

Ein Mensch in Hypnose ist jederzeit bei Bewusstsein und kann sich auch nach der Sitzung an alles erinnern. Daher hat man zu jederzeit die volle Kontrolle über sich selbst, was in den Medien oft anders und leider falsch dargestellt wird.

Kritischer Faktor

Es gibt verschiedene Tiefen der Hypnose. Die Übergänge sind stetig, also fliessend und nicht sprunghaft. Jeder Mensch nimmt Hypnose etwas anders wahr. Jede Tiefe fühlt sich ebenfalls anders an.


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Tiefe der Hypnose

Hypnosetiefen

Leichte und mittlere Trance

Hier wird noch nicht von Hypnose gesprochen, sondern es ist ein Entspannungszustand. Der kritische Faktor wird nicht umgangen.

Somnambulismus

Ein hypnotischer Zustand, der von leicht bis tief umschrieben wird. Die Suggestibilität beginnt bereits bei leichtem Somnambulismus. Hypnosetherapie führt man im tiefen Somnambulismus durch, da der Klient hier noch aktiv mit macht.

Esdaile-Zustand/Hypnotisches Koma

Ein sehr tiefer hypnotischer Zustand, indem die Analgesie spontan eintritt, also die Schmerzen werden ausgeschaltet und die Berührungs-Empfindlichkeit bleibt bestehen. In diesem Zustand tritt emotionale Euphorie auf.

Der Begriff Esdaile-Zustand kommt daher, dass Dr. James Esdaile im 19. Jahrhundert in Kalkutta Menschen in diesen Zustand brachte, um sie dann ohne Narkose zu operieren. Damals brauchten sie zwischen acht und 20 Stunden, um eine Person so weit zu bringen.

Dieser Zustand wird auch hypnotisches Koma genannt, der Begriff kommt daher, dass man früher nicht wusste, wie man Personen aus diesem Zustand heraus bekam. Durch Schütteln oder auch Nassspritzen liess sich die hypnotisierte Person nicht stören. Der Zustand ist einfach zu schön, als dass man ohne bestimmten Grund wieder heraus kommen möchte. Heute weiss man jedoch genau, wie man die Leute herausbekommt. Auch spätestens, wenn diese Person natürliche Grundbedürfnisse hat, kommt sie von alleine heraus.

Ultra-Depth

Walter Sichort hat diesen Zustand entdeckt. Die Atmung reduziert sich auf ca. drei mal pro Minute. Es ist ein Ort für Spontanheilung.

Ultra-Height

Aus dem Esdaile-Zustand erreichbarer Zustand, wo sich der Geist in eine höhere Sphäre begibt und sich vom Körper löst. Der Körper bleibt tief entspannt im Koma und der Geist geht in einen überwachen Zustand. Man befindet sich hier an einem Ort der Selbstheilung, einem Ort des Verstehens, einem Ort der Liebe und Zufriedenheit.


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Selbsthypnose

Selbsthypnose ist der hypnotische Zustand, in den man sich selbst hineinsetzt. Prinzipiell ist jede Art von Hypnose eine Selbsthypnose.

Die Selbsthypnose kann einfach erlernt werden. In den Selbsthypnosekurse oder Burnout Prävention und Stress Release Seminare lerne die Selbsthypnose, um sie gezielt gegen Probleme und Stress im Alltag einzusetzen.

Innerhalb von wenigen Sekunden setzt man sich selbst in die wohltuende Selbsthypnose und erreicht eine tiefere Ebene in etwa 1 bis 2 Minuten.

Selbsthypnose-Themen

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